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Panzergrenadier Brigade 31
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Michael Ellebracht
an Christoph; Stefan; vdrbw
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---------- Weitergeleitete Nachricht ---------- Von ???????????????????????????????????????
---Hallo Jungs, >
> hab ich heute bekommen, nehmt euch die Zeit und lest es euch durch:
> > Noch spät gestern Abend erschien in WELT online der nachfolgende, > bemerkenswerte Artikel des Schriftstellers Michael Kleeberg. Lesen Sie > selbst: > > Afghanistan > Was wir unseren Soldaten schuldig sind > > 29. November 2009, 22:48 Uhr > Eine Demokratie hat die Menschen zu achten, die sie in ihren Krieg > schickt, meint der Schriftsteller Michael Kleeberg. Dieser Staat müsse > Verantwortung übernehmen ? nicht nur gegenüber der Bevölkerung in > Afghanistan und den Bündnispartnern, sondern auch gegenüber den > eigenen Bürgern in Uniform. > > Die Ereignisse bei Kundus, die jetzt zur Entlassung des ehemaligen > Verteidigungsministers geführt haben, rufen bei mir, der ich mich im > letzten Jahr intensiv mit Kriegstraumata beschäftigt habe, ganz andere > Fragen hervor als die momentan öffentlich diskutierten. Ich muss > nämlich in erster Linie an die deutschen Soldaten in Afghanistan > denken. > Man weiß spätestens seit dem Golfkrieg von 1991, dass > Kriegserfahrungen > > viele Soldaten krank machen, der Name, der sich für das, was noch im > Ersten Weltkrieg "shell shock" genannt wurde, eingebürgert hat, ist > PTBS, das Posttraumatische Belastungssyndrom. > Wir dürfen getrost davon ausgehen, dass die deutschen Soldaten in > Afghanistan, die durch ihr unklares Mandat gezwungen sind, abzuwarten, > bis man versucht, sie umzubringen, bevor sie daran denken dürfen, ihre > Haut zu retten, massenhaft Kandidaten für dieses Krankheitsbild sind. > > Das neue Bundeswehr-Ehrenmal > Ich gehe ? naiverweise, wird vielleicht mancher behaupten ? davon aus, > dass die Bundeswehr keine blindwütigen Schlächter zu Offizieren macht. > Einer > dieser Offiziere hat nun in kürzester Zeit zu entscheiden gehabt, ob > er angesichts eines von Taliban gestohlenen Tanklasters, der, zur > Waffe umfunktioniert, eine potenzielle Gefahr für viele bedeutet > hätte, mit Blick auf die Bilder der Nachtkameras, die zahlreiche um > diesen stecken gebliebenen Lkw wuselnde Gestalten erkennen ließen, > einen Trupp seiner Soldaten, für deren Leib und Leben er > verantwortlich war, dort zu Aufklärungszwecken hinschicken sollte ? im > Wissen wohlgemerkt, dass diese Soldaten sich erst wehren dürfen, wenn > auf sie geschossen wird, oder ob er diesen Lastwagen aus der Luft > vernichten lassen sollte. Ersteres hätte mit einiger > Wahrscheinlichkeit zu toten deutschen Soldaten geführt, bei letzterem > lag das Risiko darin, dass sich unvorsichtige Zivilisten unter die > Taliban gemischt hatten, um Benzin zu klauen. > Ich gestehe, angesichts dieser Alternativen ist mir zum ersten Mal das > schreckliche Wort vom Einkalkulieren von Kollateralschäden einsichtig > geworden. > Wir reden momentan viel von den getöteten Taliban und den afghanischen > Zivilisten, wir reden gar nicht von den vielleicht geretteten > deutschen Soldaten. Wir reden aber auch nicht von den toten deutschen > Soldaten. > Und > wir reden nicht von dem, was in den Köpfen dieser Soldaten vorgehen > muss, die sich vor solche Alternativen gestellt sehen, ohne dass > irgendwer in der Heimat ihnen Hilfe und Verständnis entgegenbringt, > mit Ausnahme vielleicht der Psychologen in den > Bundeswehrkrankenhäusern und Lazaretten, die unter Ausschluss der > Öffentlichkeit auch bei uns bereits Traumatherapie leisten. > Es ist höchste Zeit, dass dieser Staat die volle Verantwortung für > seine Entscheidungen übernimmt. Und zwar gegenüber seinen sogenannten > Staatsbürgern in Uniform, nicht nur gegenüber seinen Bündnispartnern > und der Bevölkerung des Kriegsgebietes. Es ist aber auch höchste Zeit, > dass diese Gesellschaft genau das lautstark verlangt. > > Entweder wir haben als demokratisches Land eine demokratische Armee, > dann sollte die Tätigkeit unserer Soldaten gewürdigt und geschätzt > werden, oder wir glauben, dass Soldaten etwas per se Undemokratisches > sind und schämen uns ihrer, dann sollten wir die Bundeswehr schließen. > Was nicht geht, ist der halbherzige Schlingerkurs, der auf halber > Strecke abgebrochene Weg hin zu internationaler Verantwortung, die > Tatsache, dass wir Soldaten in ein Kampfgebiet schicken und zugleich > zu vertuschen suchen, dass es sie gibt und was sie dort durchmachen. > Wir haben Pflichten gegenüber den Staatsbürgern, die wir in > Afghanistan und in Zukunft womöglich noch anderswo im Namen unserer > Demokratie in Lebensgefahr bringen. > > Wenn wir schon die unsägliche Rechtslage nicht ändern wollen, in der > sich jeder einzelne Soldat in einem Krieg befindet, der offiziell > nicht Krieg genannt werden darf und daher bei jedem womöglich über > Leben und Tod entscheidenden Entschluss, den er trifft, vor einem > deutschen Gericht angeklagt werden kann, dann müssen wir zumindest > dafür sorgen, dass diese Soldaten nicht der verlegen verleugnete > gesellschaftliche Ausschuss bleiben, der sie momentan sind. > Der Preis, den dieses Land mittelfristig zahlen wird, wenn Hunderte > oder Tausende kriegstraumatisierter Soldaten, die niemals öffentliche > Anerkennung für ihr Tun, für ihre Lage bekommen haben, irgendwann > durch den Hinterausgang ins Zivilleben entlassen werden, wird hoch > sein. Wir müssen nur dahin blicken, wohin wir, um Orientierung bemüht, > immer blicken, in die USA. Depressive Veteranen, Veteranen, die in die > Asozialität absteigen, suizidgefährdete Veteranen, potenziell > gemeingefährliche Veteranen, virtuelle Amokläufer. Und das in einem > Land, das seine toten Soldaten immerhin ehrt und seine überlebenden > mittlerweile flächendeckend therapiert. Was wird sein in einem Land > wie Deutschland, das sie gesellschaftlich verachtet und ihre Existenz > und ihr Leiden verleugnet? > Wenn die absurde Behauptung, die deutsche Demokratie werde am > Hindukusch verteidigt, nach wie vor die Leitlinie unserer Außenpolitik > bildet, dann möchte ich jeden einzelnen der Menschen, die am > Hindukusch für die deutsche Demokratie gefallen sind, mit seinem Namen > und seinem Bild auf den Titelseiten der deutschen Zeitungen sehen. > Dann erwarte ich, dass sie nicht, peinlich bemüht, jedes Aufhebens zu > vermeiden, in irgendwelchen Hinterhöfen verscharrt werden, während > zugleich der Selbstmord eines Fußballspielers öffentliche > Trauerdemonstrationen, ein halbes Staatsbegräbnis und eine > gesellschaftliche Diskussion über die Ursachen seines Todes nach sich > zieht. > > Der Autor ist Schriftsteller und lebt in Berlin.
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Panzergrenadier Btl.332

Marder 1A1 Mit Kugelblenden, mit Heck MG, Turm MG rechts, 28,2 Tonnen.
Mit freundlicher Unterstützung vom Unteroffizier d.R. J. Westerhoff


Marder 1A3 Mit Kugelblenden ohne Heck MG,Turm MG links, Milan rechts, 33,5 t
PzGrenLehrBtl 92





Marder 1A1 Mit Kugelblenden, mit Heck MG, Turm MG rechts, 28,2 Tonnen.
PanzerGren LehrBtl 92

Grenadiere
Der Name Grenadier (Granadirer) tauchte zuerst um die Mitte des 17. Jahrhunderts auf. Man bezeichnete damit Soldaten, die aus Gußeisen oder Glas bestehende Handgranaten gegen den Feind warfen. Dazu brauchte man entschlossene und kräftige Leute, die sich freiwillig zu diesem auch für den Werfer gefährlichem Geschäft meldeten. So wurde der Name Grenadier bald eine Ehrenbezeichnung, die auch dann noch für besonders tapfere und ausgesuchte Infanteristen gebraucht wurde, als um die Mitte des 18. Jahrhunderts die gefährliche Handgranate nicht mehr eingesetzt wurde. Grenadiere sollte mittelgroße, kräftige, "soviel wie möglich bärtige Kerls, die von guten Gesichtern sind", ihre Unteroffiziere die kleinsten vom Regiment, aber ausgesucht tüchtige sein.

Die ersten Berichte über ständige Verwendung von Grenadieren in der brandenburgisch-preußischen Armee stammen von einem 1675 geworbenen Regiment Mariniers, bei denen jede Kompanie 10 Grenadiere besaß. Laut einer Verordnung von 1681 mußte sich aber bei allen Infanterie-Kompanien unter den Soldaten je 6 Grenadiere befinden. Die Grenadiere aller Kompanien eines Bataillons wurden zur Verwendung schon zu eigenen Kompanien zusammengezogen. Sie erhielten auch zuerst in der damaligen Infanterie statt der Luntengewehre die neuen Flinten, weil sie diese mit dem Gewehrriemen auf den Rücken hängen konnten und so die Arme zum Werfen frei hatten. Im Jahre 1689 erschienen im Exerzitium der Leibgarde auch die "Handgriffe der Grenadiere".
Im spanischen Erbfolgekrieg wurden die Grenadiere mehrerer preußischer Regimenter teilweise zu eigenen Bataillonen zusammengezogen, erstmalig 1703 bei Höchstätt, dann 1706 bei Cassano und Turin, eine Maßnahme, die sich im folgenden Jahrhundert oft wiederholen sollte. Zwar ging der Gebrauch der Handgranaten immer mehr zurück, doch blieben die Grenadiere die Elitetruppe. So entstanden eigene Grenadierbataillone, wie das rote oder auch große Leibbataillon und die weiße Grenadier-Garde. Außerdem hatte jede Infanteriekompanie ihre Grenadiere (12), die als Flügelgrenadiere bezeichnet wurden, weil sie im formierten Bataillon auf dem (meist) rechten Flügel zusammentraten. Vom Jahre 1735 blieben auch bei den Linien-Infanteriebataillonen die Grenadiere ständig in eigenen Kompanien beisammen, ergänzten sich aber immer noch aus bewährten Soldaten der anderen Kompanien.
Sowohl unter dem Soldatenkönig [Friedrich Wilhelm I. 1713 – 1740], als auch unter Friedrich II. [der Große, 1740 – 1786] hießen die Soldaten von des Königs Regiment (Garde) stets Grenadiere, auch wenn sie keine Grenadiermützen, sondern nur Hüte trugen. So trugen beim Regiment Friedrich des Großen, welches aus dem 1. Bataillon Garde und dem Regiment Garde (2. und 3. Bataillon) bestand, nur die Flügelgrenadiere des 1. und 2. Bataillons und das ganze 3. Bataillon Grenadiermützen. Für die Kriegsdauer traten die Grenadierkompanien von je 2 Regimentern zu einem Bataillon zusammen, es gab aber auch "ständige Grenadier-Bataillone" aus Grenadier-Kompanien der Garnison-Infanterie und der in Wesel stationierten Regimenter.
Ab 1787 bildete dann jedes Infanterie-Regiment durch Verdoppelung der Grenadier-Kompanien ein eigenes Grenadier-Bataillon. Doch wurde der alte Zustand und damit der Elitecharakter 1799 wieder hergestellt. Die zusammengestellten Grenadier-Bataillone sollten aber auch im Frieden beisammen bleiben. Es bestanden nun 29 Bataillone.
Nach dem Frieden von Tilsit hatte wieder jedes Infanterieregiment 2 Grenadier-Kompanien, die von je 2 Regimentern zu einem Bataillon zusammentraten. Im Jahre 1814 wurden dann die Grenadierbataillone zu 2 Grenadier-Regimentern vereinigt, deren Chefs die Kaiser von Rußland und Österreich waren und die 1820 Garderang erhielten. Sie hießen nun 1. und 2. Garde-Grenadier-Regiment. So blieb der Zustand bis zur Armeereform des Jahres 1860. Dann wurden 2 weitere Garde-Grenadier-Regimenter errichtet. Die alten Infanterie-Regimenter 1 – 12 hießen fortan "Grenadier-Regimenter".

Das Aussehen der Grenadiere wurde vorwiegend durch die eigenartige Kopfbedeckung bestimmt. Die Infanterie in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts trug einen breitkrempigen, recht niedrigen Hut. Da dieser sowohl beim Umhängen des Gewehrs als auch beim Werfen ziemlich hinderlich war, trug der Grenadier die übliche Lagermütze, die der Alltags- und Nachtmütze des Bürgers sehr ähnlich war. Dazu hatte er zunächst statt des Wehrgehenks ein Leibgehenk, an dem er Säbel und Bajonett, über die linke Schulter die große Granatentasche mit metallenem Luntenberger. Um 1700 wurden die Grenadiermützen allmählich höher, der Sack wurde gesteift und der Puschel ragte über das Vorderblatt, welches meist den Namenszug oder Wappen des Königs oder des Regimentschefs zeigte. Das Vorderblatt wurde auch mit Metall versteift und schließlich ganz aus Metall geprägt, wobei jedes Regiment ein eigenes Muster besaß. Auf den Patronentaschen hatten die Grenadiere in den Ecken 4 Rammen. Im Jahre 1787 wurden die Grenadiermützen (außer bei altpreuß. Nr. 6) abgeschafft. 1799 führte man eine neue Art von Grenadiermützen ein. Die Offiziere, die damals ja keine Grenadiermützen trugen, erhielten am Hut Federbüsche, statt der Stiefeletten Stiefel und verloren das Sponton als Dienstwaffe.

Nach 1808 trugen die Grenadiere am Tschako einen Adler. Zur Parade wurden Federbüsche, später ein Stutz aufgesteckt. Als nach 1842 mit dem Waffenrock der Helm eingeführt wurde, erhielten alle Truppenteile darauf einen Adler, doch unterschied sich der Grenadieradler immer noch in seiner Form. Auch wurde zur Parade ein Roßhaarbusch aufgesteckt. Das 1. Garde-Regiment erhielt im Jahre 1824 zu den Paraden Grenadiermützen für das 1. und 2. Bataillon nach russischem Vorbild. Das Füsilier-Bataillon bekam solche Mützen in etwas abgewandelter Form erst 1848.
Quelle: Preussisch-Deutsche Uniformen von 1640 – 1918, aus dem "Orbis Verlag"
Panzergrenadiere WK II
II Weltkrieg Panzerabwehrkampf Lehrfilm 542 Teil 1-3



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